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Flügelstürmer Einer, wie keiner

Angesichts der Leuchtkraft Michael Schumachers verblasst eine andere Lichtgestalt des deutschen Motorsports im Halbschatten der Historie: Wolfgang Graf Berghe von Trips. Dabei sind die Parallelen verblüffend. Eine davon: Beide fuhren auch Mercedes-Benz-Sportwagen, ehe sie als Ferrari-Stars von sich reden machten.

Schöner wohnen

etztes Jahr von Michael Schumachers erstem Formel-1-WM-Titelgewinn im australischen Adelaide 1994 mit dem Benetton B 194-Ford. Das Auto genießt inzwischen bei Formel-1-Fans weltweit Kultstatus. Die magischen Momente, die Michael Schumacher mit diesem V8-Formel-1-Rennwagen erlebte, sollen nun auch mit dem ersten Minichamps-Vertreter der neuen Edition im sehr großen Maßstab nachempfunden werden können.

Porträt Chris Amon Kein GP-Sieg in 96 WM-Läufen…

Kaum ein Berichterstatter in Europa oder anderswo, der Chris Amon an den Rennstrecken näher kennenlernte, verzichtete darauf zu betonen, wie ausgesprochen sympathisch, freundlich oder nett er gewesen wäre. Er hätte sich unkompliziert, umgänglich und ansprechbar gezeigt, auch nach empfindlichen Nierderlagen, „und man würde ihm den Rennfahrer kaum abnehmen,“ so beispielsweise Eddie Guba 1972, „wenn er in Zivil bei einer Party auftauchen würde.“ Die Kombination von unbeschwerter Jugend auf dem Land in verträumter Ecke der Welt und erlerntem guten Benehmen nach strengen britischen Höflichkeitsmaßstäben produzierten Amons Haltung, für die er insbesondere nach moralischen Tiefschlägen oft bewundert wurde. Selbst dann noch stellte er in Seelenruhe den Helm beiseite und konnte seinen ganzen Charme in ein Lächeln legen, um einen Autogrammwunsch mit Aufmerksamkeit zu erfüllen.

Streng geheim

Wir stellen wir den Audi Sport quattro mit Mittelmotoranordnung vor. Das Projekt war eigentlich gar nicht erlaubt und sorgte später im Volkswagen-Konzern für viel Wirbel. Vielleicht hätte dieser Wagen aber Audi in der Rallye-Weltmeisterschaft 1985 wieder auf die Siegerstraße zurück gebracht.

77 und kein bisschen langsam

Jacky Ickx, der größte Allround-Rennfahrer überhaupt, kann eine einmalige Bilanz vorweisen: als Jugendlicher Europameister auf zwei Rädern mit einer Zündapp, F2-Europameister 1967, als Tourenwagen-Crack äußerst erfolgreich, 37 Siege bei zur Weltmeisterschaft zählenden Langstrecken-Rennen und dazu zwei Erfolge in Sebring, 1969 mit Jackie Oliver in einem Ford GT40 und 1972 im Ferrari 312 PB mit Mario Andretti. In der Formel 1 trat er zwischen 1966 und 1979 für zehn verschiedenene Monoposto-Hersteller an und wurde zweimal Vize-Weltmeister, 1969 auf Brabham und 1970 auf Ferrari. 1979 schloss er seine Rundstrecken-Karriere nur temporär mit dem CanAm-Serien-Titel ab. Er gewann1983 auf einem Mercedes 280 GLE das Abenteuer Paris-Dakar und holte 1985 auf dem Porsche 962C noch drei Marken-WM-Siege. Kürzlich feierte Jacky seinen 76. Geburtstag.

Mehr als nur ein Museum!

Mehr als nur ein Museum! Exklusiv für CURBS besuchte Marco Werner das Museum „autobau“ in Romanshorn/Schweiz und schildert seine Eindrücke In einem stillgelegten Industrieareal in Romanshorn wurde Ende 2007 der …